29.02.2020: EXISTENZ 2020 in Landsberg am Lech

Am 29.02.2020 findet der nächste Gründertag “EXISTENZ” im Landratsamt Landsberg am Lech statt. Neben Vorträgen für Existenzgründer*innen sind auch Vorträge für Jungunternehmer*innen im Angebot. Fachaussteller verschiedenster Behörden, Verbände und Institutionen sind für Ihre Fragen als Ansprechpartner vor Ort. Sie haben u. a. die Möglichkeit im Rahmen eines OPEN-PITCH-CALL Ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury zu präsentieren und Feedback zu erhalten. Nutzen Sie zudem die wechselnden meet-up-groups an den Ausstellungsständen zu speziellen und aktuellen Themen.

10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Landratsamt Landsberg am Lech
Von-Kühlmann-Straße 15
86899 Landsberg am Lech

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06.02.2020: Wie KI, Elektromobilität, New Work und Agile Methoden unsere Geschäftswelt verändern in Augsburg

Einst blickten Zukunftsstudien und Prognosen optimistisch auf das Jahr 2020. Nun sind wir in dieser Zukunft angekommen und wissen, sie ist weniger futuristisch, dafür aber unsicherer denn je. Deutschland ist trotz politischer Willensbekundungen nicht Leitnation für Elektromobilität geworden. Während sich das Model 3 von Tesla mittlerweile besser verkauft als vergleichbare Verbrenner konnte Mercedes letzten November gerade mal 19 Exemplare seines neuen Stromers EQC absetzen. Und auch beim Megatrend der Künstlichen Intelligenz hinken wir hinterher. Beide Entwicklungen bedrohen massiv den Unternehmensstandort Deutschland. Es stellt sich die Frage, wie können Unternehmer und Manager am besten mit dieser Situation umgehen? An diesem Infoabend wollen Varesi Consulting, die eMobile Academy und der Verband VenturID e.V. mögliche Lösungsansätze mit Ihnen am 06.02.2020 in Augsburg diskutieren.

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GRÜNDER BOX: Startups nachhaltig ausrichten

Im Rahmen des Umweltpakts Bayern entwickelten das Bayerische Landesamt für Umwelt, die Nachhaltigkeitsberatung B.A.U.M. und die Design Thinking Agentur Protellus die GRÜNDER BOX. Dazu wurden Design Thinking Workshops mit Startups und etablierten Unternehmen in München, Nürnberg und Augsburg durchgeführt. Ziel war es, die Bedürfnisse von Startups in den Fokus zu stellen und dabei das Wissen der Corporates einzubinden und für die Konzeption der GRÜNDER BOX zu nutzen.

Was steckt alles in der Box?

  • Erklärvideo: Worum geht’s? Wie funktioniert’s?
  • Startup-Check: Wo stehe ich?
  • 10 Handlungsfelder: Von der Entwicklung eines langfristig tragfähigen Geschäftsmodells über Finanzierung und Mobilität bis hin zu Büroorganisation und Lieferantenauswahl
  • Checkliste: Individuell zusammenstellbar
  • Mentorenübersicht: Kontakt zu “alten Hasen”
  • Projekthintergrund

Die GRÜNDER BOX ist offen für alle Interessenten sowohl aus etablierten Unternehmen als auch aus Startups. Sie bietet einen einfachen Einstieg in das Thema, unabhängig von bestehendem Vorwissen.

KSKMSE: 2-Minuten Zussage für Investionskredite

Wer als Unternehmer mit dem Wettbewerb mithalten will, muss sich den Herausforderungen der Zeit stellen. Moderne Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, energiesparende Anlagen und eine optimale IT-Ausstattung sind die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen. Nur wer investiert, kann auch wachsen.

Über notwendige Finanzierungen schnell und einfach entscheiden

Ob Industrie, Dienstleistung, Handel, Freiberufler oder Handwerker – allen ist gemein, dass der Fokus auf das Geschäft das A und O ist. Die Digitalisierung bringt weitreichende Veränderungen, die die Anforderungen an Unternehmer weltweit beeinflussen und zu Modernisierungen bewegen. Wer in seine Firma investiert, benötigt Geld und einfache Lösungen.

Auch bei Finanzierungsanfragen sind oft schnelle Entscheidungen notwendig vor allem, wenn eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung ansteht. Gerade dann ist Zeit im Wortsinn Geld. Lösungsorientiert bietet die Kreissparkasse in Zusammenarbeit mit der Deutschen Leasing nun eine gewerbliche Finanzierung mit Online-Abschlussmöglichkeit.

Entscheidungen in Minutenschnelle

Das Besondere daran:
Die Finanzierungsentscheidung für alle gewerblichen Investitionen von 3.000 Euro bis 50.000 Euro liegt binnen 2 Minuten vor.

Es sind nur wenige Angaben rund um das zu investierende Objekt notwendig, wie beispielsweise Anschaffungskosten und ob die Investition bereits realisiert wurde oder der Erwerb noch ansteht. Auch gebrauchte Güter können finanziert werden.

Zur Identifizierung ist schließlich die Anmeldung mittels Online-Banking-Zugangsdaten erforderlich. Schon kurze Zeit später liegen das Angebot sowie die Entscheidung vor und die Vertragsdokumente werden automatisch erstellt.

Der Vertragsabschluss erfolgt durch Einreichung der unterzeichneten Dokumente und das Geld wird auf das Geschäftskonto überwiesen.

Bemerkenswert komfortabel:
Es sind keine zusätzlichen Unterlagen notwendig, die Formalitäten sind absolut minimal.

Wer seine Investition zusätzlich absichern will, erhält zudem auch einen umfangreichen Versicherungsschutz.

Fazit:
Die 2-Minuten-Zusage mit Online-Abschluss bietet Ihnen, als Unternehmer eine absolut serviceorientierte und unkomplizierte Finanzierung

Vorteile im Überblick

  • Schneller und einfacher Online-Abschluss mit direkter Finanzierungsentscheidung
  • Kein Einreichen zusätzlicher Unterlagen notwendig – ein Minimum an Formalitäten
  • Flexible Konditionen und transparente Kosten sorgen für Planungssicherheit
  • Raten nach Wunsch schaffen eine Kalkulation fester Rückzahlungsbeträge
  • Eigenkapital wird nicht gebunden, das Unternehmen bleibt liquide
  • Das Unternehmen ist unabhängig vom Hersteller des Objekts und kann als Barzahler bessere Konditionen aushandeln

Quelle: KSKMSE, Newsletter vom 24.10.2019

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Mittelstandspanel 2019 der KfW veröffentlicht

Das Mittelstandspanel gilt als umfassende jährliche Erhebung zur Entwicklung und Finanzierung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Mit 10.222 teilnehmenden Unternehmen sieht die KfW Ihre Umfrageergebnisse repräsentativ für Unternehmen aller Größenklassen und Branchen.

Drei Kernaussagen der Untersuchung sind:
– Das Volumen der Kreditfinanzierung von Investitionen befindet sich auf einem Allzeithoch. Vorwiegend wird dies mit langen Kreditlaufzeiten realisiert.
– Die Eigenkapitalquote im Mittelstand steigt seit 2002 stetig an. Sie hat sich von 18,4 auf 31,2 Prozent erhöht.
– Der Anteil, der von der KfW erfassten, endgültig gescheiterten Kreditverhandlungen sind mit 11 Prozent auf einem Tiefstand. Das Finanzierungsumfeld für kleine Unternehmen ist günstig.

Zum Mittelstandspanel

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Fit fürs digitale Zeitalter – LfA fördert Innovation 4.0 in Kooperation mit der KfW

Die LfA Förderbank Bayern richtet ihre Innovations- und Digitalisierungsförderung neu aus. Mit dem Innovationskredit 4.0 unterstützt die LfA Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler ab sofort mit einem breit angelegten, schlanken Produkt.

Mit dem neuen Förderprogramm werden Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben der Betriebe finanziert. Bei innovativen Unternehmen wird darüber hinaus deren gesamter Finanzierungsbedarf gefördert. Die Vorhaben können bis zu 100 Prozent finanziert werden. Bei nicht ausreichenden Sicherheiten kann die LfA durch Haftungsfreistellungen den Kreditzugang erleichtern. Darlehenslaufzeit und Zinsfestschreibung können bis zu 10 Jahren gewählt werden.

Das Beste zum Schluss: Das Programm gibt es mit Tilgungszuschuss.

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Geld, Münzstapel, Steuern

ab 01.01.2020: Start Bürokratieabbau nach Bürokratieentlastungsgesetz III

Am 08.11.2019 beschloss der Bundesrat das „Dritte Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie“ (Drittes Bürokratieentlastungsgesetz – BEG III). Der Bundestag verabschiedete das Gesetz bereits am 24.10.2019. Die meisten Änderungen, siehe nachfolgende Auflistung, treten am 01.01.2020 in Kraft.

Das BEG III entlastet die Unternehmen insbesondere durch folgende Maßnahmen ab 01.01.2020:

  • Erleichterungen bei der Vorhaltung von Datenverarbeitungssystemen für steuerliche Zwecke: Im Fall eines Wechsels des Datenverarbeitungssystems oder im Fall der Auslagerung von aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtigen Daten aus dem Produktivsystem in ein anderes Datenverarbeitungssystems ist es ausreichend, wenn der Steuerpflichtige nach Ablauf des fünften Kalenderjahres, das auf die Umstellung oder Auslagerung folgt, diese Daten ausschließlich auf einem maschinell lesbaren und maschinell auswertbaren Datenträger vorhält (§ 147 Absatz 6 Abgabenordnung – AO).
  • Erteilung von Auskünften über die für die Besteuerung erheblichen rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse; Einführung einer elektronischen Übermittlungspflicht: Die Übermittlung von Auskünften über die für die Besteuerung erheblichen rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse bei Gewerbeanmeldungen müssen elektronisch an das zuständige Finanzamt erfolgen. Diese Digitalisierungspflicht kann in Einzelfällen vom Finanzamt erlassen werden (§ 138 AO).
  • Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro auf 22.000 Euro Vorjahresumsatz (§ 19 Umsatzsteuergesetz – UStG).
  • Anhebung des steuerfreien Höchstbetrags für betriebliche Gesundheitsförderung von 500 Euro auf 600 Euro (§ 3 Nummer 34 Einkommensteuergesetz – EStG).
  • Anhebung der Arbeitslohngrenzen zur Lohnsteuerpauschalierung bei kurzfristiger Beschäftigung von 72 auf 120 Euro (durchschnittlich je Arbeitstag) sowie von 12 auf 15 Euro (durchschnittlicher Stundenlohn während der Beschäftigungsdauer; § 40a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 und Absatz 4 Nummer 1 EStG).
  • Pauschalierung der Lohnsteuer für beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer: Erstmals für den Lohnsteuerabzug 2020 kann der Arbeitgeber einen Pauschalsteuersatz von 30 Prozent des Arbeitslohns für kurzfristige, im Inland ausgeübte Tätigkeiten beschränkt steuerpflichtiger Arbeitnehmer, die einer ausländischen Betriebsstätte dieses Arbeitgebers zugeordnet sind, anwenden. Die ausgeübte Tätigkeit darf allerdings 18 zusammenhängende Arbeitstage nicht überschreiten (§ 40a Absatz 7 neu EStG).
  • Anhebung der lohnsteuerlichen Pauschalierungsgrenze von 62 Euro auf 100 Euro für Beiträge zu einer Gruppenunfallversicherung (§ 40b Absatz 3 EStG).
  • Einführung der Textform anstelle der Schriftform für die Mitteilung einer Entscheidung des Arbeitgebers über einen Teilzeitwunsch nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (§ 8 Teilzeit- und Befristungsgesetz).

Das BEG III entlastet die Unternehmen insbesondere durch folgende Maßnahme ab 01.07.2020:

  • Wegfall der Anmeldepflicht zur Unfallversicherung für Unternehmer, die eine Gewerbeanzeige erstattet haben (§ 192 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch; tritt am 01.07.2020 in Kraft).

Das BEG III entlastet die Unternehmen insbesondere durch folgende Maßnahme ab 01.01.2021:

  • Zeitlich befristete Abschaffung der Verpflichtung zur monatlichen Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Neugründer (§ 18 UStG; tritt am 01.01.2021 in Kraft, gilt bis einschließlich 2026).

Das BEG III entlastet die Unternehmen insbesondere durch folgende Maßnahme ab 01.01.2022:

  • Einführung einer elektronischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung (Viertes Buch Sozialgesetzbuch und Entgeltfortzahlungsgesetz; tritt am 01.01.2022 in Kraft).
     

Quelle: BMWi

Es besteht bei obiger Zusammenstellung kein Anspruch auf Vollständigkeit/ Richtigkeit bei der Übertragung.