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2018: Gegen den Trend – 0,6 % mehr Nebenerwerbsgründungen

Im Jahr 2018 wurden knapp 122.700 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 2,2 % weniger als im Jahr 2017.

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag im Jahr 2018 mit fast 169.100 um 3,4 % unter dem Vorjahreswert.

Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben leicht um 0,6 % auf rund 250.700.

Insgesamt verringerte sich die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen im Jahr 2018 auf rund 668.700, das waren 1,2 % weniger als im Jahr 2017.


Rund 102.600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im Jahr 2018 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 1,7 % weniger als im Jahr 2017.

Die Zahl der im Jahr 2018 aufgegebenen Kleinunternehmen sank um 2,6 % auf knapp 217.400.

Gestiegen ist dagegen die Zahl der Aufgaben von Nebenerwerbsbetrieben, und zwar um 4,2 % auf rund 192.800.

Insgesamt lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern mit rund 636.200 um 0,2 % unter dem Vorjahreswert.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 118 vom 28. März 2019

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Jahresbericht 2018 vom Deutschen Patent- und Markenamt veröffentlicht

Deutsche Schutzrechte sind international immer gefragter. 2018 gingen 21.286 Patentanmeldungen aus dem Ausland (v.a. aus Japan, USA, Korea) ein. Ein Plus von sieben Prozent. Die Zahl der ausländischen Markenanmeldungen (v.a. China, USA, GB) stieg auf 4.863 und damit um ca. sechs Prozent. Inländer meldeten dagegen 2,5 % weniger Patente und 2,6 % weniger Marken an. Spitzenreiter in Deutschland ist Berlin mit 5.466 Anmeldungen.

Link zur Pressemitteilung des DPMA

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Immer mehr Frauen leben von eigener Erwerbstätigkeit

Im Jahr 2017 bestritten rund 72 % der 25- bis 54-jährigen Frauen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus einer eigenen Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2019 weiter mitteilt, hatte dieser Anteil vor zehn Jahren bei 65 % gelegen.

Mehr dazu auf der Seite des Statistischen Bundesamtes in der Pressemitteilung Nr. 079 vom 06.03.2019

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2018: Gründerflaute in Bayern hält an

Die Gründerflaute in Bayern hält an. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Freistaat ist 2018 nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik das neunte Mal in ‎Folge gesunken.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 89.606 Neugründungen, ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Betriebsübergaben an einen Nachfolger wurden 8.176 Mal verzeichnet, ein Rückgang um 9,3 Prozent. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) führt die Durststrecke in erster Linie auf die anhaltend gute Konjunktur zurück: „Der bayerische Arbeitsmarkt bietet praktisch flächendeckend Vollbeschäftigung“, sagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Damit sinke das Interesse an einer unternehmerischen Selbstständigkeit und die damit verbundenen Risiken einzugehen. Positiv sieht der BIHK den Trend zur besseren Vorbereitung einer Gründung, der durch Angebote wie die IHK-Gründermessen und Beratungen der Kammern befördert wird. Auch der Trend zur Gründung im Nebenerwerb zeige, dass viele Gründer den Sprung in die Selbstständigkeit zunächst mit weniger Risiko ausprobieren und sich langfristiger vorbereiten. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Nebenerwerb legte 2018 auf 48.265 zu, ein Anstieg um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Sasse fordert angesichts der mageren Gründerbilanz eine stärkere Kultur der Selbstständigkeit. Dazu gehöre ein besseres Gründungsklima mit weniger Bürokratie und einfacheren Steuerregeln. „Bereits in der Schule müssen außerdem die Chancen und der Wert des Unternehmertums für die Gesellschaft deutlich gemacht werden“, so Sasse. Der BIHK-Präsident betont die herausragende Rolle der Existenzgründer in der Wirtschaft: „Start-Ups und neue Unternehmen stehen für Innovationen und Dynamik. Sie legen das Fundament für zukünftige wirtschaftliche Erfolge. Auch alteingesessene Betriebe sind im Bestand gefährdet, wenn sich keine Nachfolger finden, die das unternehmerische Risiko übernehmen wollen.“

Quelle: Pressemeldung IHK München, 28.02.2019

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2018: Mehr Arbeitnehmer, weniger Selbstständige

Entscheidend für die positive Entwicklung ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die gestiegene Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2018 um 638 000 Personen (+1,6 %) auf erstmals über 40 Millionen wuchs. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anstieg, war die Summe der marginal Beschäftigten (darunter geringfügige Beschäftigung) weiter rückläufig. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 76 000 Personen (-1,8 %) auf 4,22 Millionen. Zuletzt hatte es im Jahr 2003 weniger Selbstständige (4,12 Millionen) gegeben.

Quelle: Pressemitteilung 001 vom 02.01.2018 des statistischem Bundesamtes

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RKW-Studie „Senior Entrepreneurship” 2018 erschienen

Nach fünf Jahren veröffentlicht das RKW Kompetenzzentrum erneut Daten und Fakten über Gründer 45 plus. Die neue Publikation mit dem Titel „Gründerinnen und Gründer 45 plus: Senior Entrepreneure folgen dem Trend” gibt einen Überblick über die aktuelle Lage der Zielgruppe in Deutschland und den wirtschaftspolitischen Rahmen der Europäischen Union.

Zur RKW-Studie

Quelle:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales


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Auch 2018 wiederholt weniger Selbständige

Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt 2018 war laut dem statistischem Bundesamt die gestiegene Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt um 638.000 Personen (+1,6 Prozent) auf erstmals über 40 Millionen wuchs.

Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 76.000 Personen (-1,8 Prozent) auf 4,22 Millionen. Zuletzt hatte es im Jahr 2003 weniger Selbstständige (4,12 Millionen) gegeben.

Quelle: Pressemitteilung 001 vom 02.01.2019 des statistischen Bundesamtes