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Jahresbericht 2018 vom Deutschen Patent- und Markenamt veröffentlicht

Deutsche Schutzrechte sind international immer gefragter. 2018 gingen 21.286 Patentanmeldungen aus dem Ausland (v.a. aus Japan, USA, Korea) ein. Ein Plus von sieben Prozent. Die Zahl der ausländischen Markenanmeldungen (v.a. China, USA, GB) stieg auf 4.863 und damit um ca. sechs Prozent. Inländer meldeten dagegen 2,5 % weniger Patente und 2,6 % weniger Marken an. Spitzenreiter in Deutschland ist Berlin mit 5.466 Anmeldungen.

Link zur Pressemitteilung des DPMA

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Immer mehr Frauen leben von eigener Erwerbstätigkeit

Im Jahr 2017 bestritten rund 72 % der 25- bis 54-jährigen Frauen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus einer eigenen Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2019 weiter mitteilt, hatte dieser Anteil vor zehn Jahren bei 65 % gelegen.

Mehr dazu auf der Seite des Statistischen Bundesamtes in der Pressemitteilung Nr. 079 vom 06.03.2019

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2018: Gründerflaute in Bayern hält an

Die Gründerflaute in Bayern hält an. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Freistaat ist 2018 nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik das neunte Mal in ‎Folge gesunken.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 89.606 Neugründungen, ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Betriebsübergaben an einen Nachfolger wurden 8.176 Mal verzeichnet, ein Rückgang um 9,3 Prozent. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) führt die Durststrecke in erster Linie auf die anhaltend gute Konjunktur zurück: „Der bayerische Arbeitsmarkt bietet praktisch flächendeckend Vollbeschäftigung“, sagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Damit sinke das Interesse an einer unternehmerischen Selbstständigkeit und die damit verbundenen Risiken einzugehen. Positiv sieht der BIHK den Trend zur besseren Vorbereitung einer Gründung, der durch Angebote wie die IHK-Gründermessen und Beratungen der Kammern befördert wird. Auch der Trend zur Gründung im Nebenerwerb zeige, dass viele Gründer den Sprung in die Selbstständigkeit zunächst mit weniger Risiko ausprobieren und sich langfristiger vorbereiten. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Nebenerwerb legte 2018 auf 48.265 zu, ein Anstieg um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Sasse fordert angesichts der mageren Gründerbilanz eine stärkere Kultur der Selbstständigkeit. Dazu gehöre ein besseres Gründungsklima mit weniger Bürokratie und einfacheren Steuerregeln. „Bereits in der Schule müssen außerdem die Chancen und der Wert des Unternehmertums für die Gesellschaft deutlich gemacht werden“, so Sasse. Der BIHK-Präsident betont die herausragende Rolle der Existenzgründer in der Wirtschaft: „Start-Ups und neue Unternehmen stehen für Innovationen und Dynamik. Sie legen das Fundament für zukünftige wirtschaftliche Erfolge. Auch alteingesessene Betriebe sind im Bestand gefährdet, wenn sich keine Nachfolger finden, die das unternehmerische Risiko übernehmen wollen.“

Quelle: Pressemeldung IHK München, 28.02.2019

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2018: Mehr Arbeitnehmer, weniger Selbstständige

Entscheidend für die positive Entwicklung ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die gestiegene Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2018 um 638 000 Personen (+1,6 %) auf erstmals über 40 Millionen wuchs. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anstieg, war die Summe der marginal Beschäftigten (darunter geringfügige Beschäftigung) weiter rückläufig. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 76 000 Personen (-1,8 %) auf 4,22 Millionen. Zuletzt hatte es im Jahr 2003 weniger Selbstständige (4,12 Millionen) gegeben.

Quelle: Pressemitteilung 001 vom 02.01.2018 des statistischem Bundesamtes

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RKW-Studie „Senior Entrepreneurship” 2018 erschienen

Nach fünf Jahren veröffentlicht das RKW Kompetenzzentrum erneut Daten und Fakten über Gründer 45 plus. Die neue Publikation mit dem Titel „Gründerinnen und Gründer 45 plus: Senior Entrepreneure folgen dem Trend” gibt einen Überblick über die aktuelle Lage der Zielgruppe in Deutschland und den wirtschaftspolitischen Rahmen der Europäischen Union.

Zur RKW-Studie

Quelle:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales


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Auch 2018 wiederholt weniger Selbständige

Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt 2018 war laut dem statistischem Bundesamt die gestiegene Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt um 638.000 Personen (+1,6 Prozent) auf erstmals über 40 Millionen wuchs.

Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 76.000 Personen (-1,8 Prozent) auf 4,22 Millionen. Zuletzt hatte es im Jahr 2003 weniger Selbstständige (4,12 Millionen) gegeben.

Quelle: Pressemitteilung 001 vom 02.01.2019 des statistischen Bundesamtes

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4,3 % weniger Gründungen größerer Betriebe im ersten Halbjahr 2018 als im ersten Halbjahr 2017

Im ersten Halbjahr 2018 wurden nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 63.600 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 4,3 % weniger als im ersten Halbjahr 2017.

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag im ersten Halbjahr 2018 mit knapp 89.900 um 2,5 % unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben stieg im ersten Halbjahr 2018 um 0,5 % auf rund 130.700.

Insgesamt verringerte sich die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen im ersten Halbjahr 2018 auf rund 349.200 (-1,8 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017).

Pressemitteilung Destatis

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Global Entrepreneurship Monitor – Länderbericht Deutschland 2017/18 veröffentlicht

Der Global Entrepreneurship Monitor 2018 ist veröffentlicht. Der inzwischen 18. Länderbericht Deutschland vergleicht die Gründungsaktivitäten und -Einstellungen sowie gründungsbezogenen Rahmenbedingungen in Deutschland mit jenen in 23 anderen innovationsbasierten Ländern.

Schwächen des hiesigen Standorts sieht der Bericht weiterhin in der schulischen und außerschulischen Gründungsausbildung und bei den gesellschaftlichen Normen und Werten. Gut schneidet Deutschland bei der physischen Infrastruktur ab wie Verkehrsnetz, Telekommunikationsmöglichkeiten und Leistungen der Versorgungsbetriebe.

Das deutsche Forschungsteam bilden das Institut für Wirtschaft- und Kulturgeographie der Leibnitz Universität Hannover sowie seit diesem Jahr der Fachbereich Gründung und Innovation des RKW Kompetenzzentrums Eschborn.

GEM Studie 2017_2018

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DIHK-Gründerreport 2018

Auch wenn wieder mehr Menschen in Deutschland mit der unternehmerischen Selbstständigkeit liebäugeln, geht die Zahl der Existenzgründungen hierzulande weiter zurück. Denn von der Idee bis zur Umsetzung legt der Staat den Visionären zu viel Steine in den Weg. Trotz gut laufender Konjunktur wird es daher hierzulande nicht so schnell eine neue Gründerzeit geben. Zu diesem Ergebnis kommt der „Gründerreport 2018″ des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), der auf Erfahrungsberichten der Existenzgründungsberater in den 79 IHKs sowie fast 200.000 direkten IHK-Kontakten mit angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern beruht.

DIHK Gründerreport 2018