28.05.2022: Veranstaltungstipp: Gründer-/ Jungunternehmertag DAHoam 2022

Am Samstag 28.05.2022 findet im Landratsamt Dachau ein Gründer- und Jungunternehmertag statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Stadt und Landkreis Dachau mit den Aktivsenioren Bayern.

Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren sich in Vorträgen und auf der Infobörse über alle relevanten Themen, die beim Start ins eigene Unternehmen beachtet werden müssen. An den Infoständen können individuelle Fragen beantwortet und wichtige Kontakte geknüpft werden. Der Informationstag geht von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr und ist kostenlos.

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bis 2024: Mikrokreditfonds Deutschland verlängert

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Kreditvergabe im Rahmen des Mikrokreditfonds Deutschland bis mindestens 2024 fortzusetzen. In der Zeit von 2021 bis 2023 wird das Förderprogramm mit Mitteln der Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert. Durch die Fortführung des Mikrokreditfonds leistet die Bundesregierung einen wichtigen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Beitrag, um Kleinst- und Kleinunternehmen in Deutschland auch bei der Bewältigung der gegenwärtigen Pandemie-Situation zu unterstützen.

Mit dem Mikrokreditfonds trägt der Bund dazu bei, ein flächendeckendes Angebot von Mikrokrediten in Deutschland zu schaffen. Der Fonds sichert Mikrokredite mit einem Volumen bis 25.000 Euro an kleine und mittlere Unternehmen ab, die keinen Zugang zu Bankfinanzierungen haben. Seit seiner Einrichtung im Jahr 2010 wurden rund 28.600 Mikrokredite mit einem Volumen von rund 234 Millionen Euro abgesichert.

Die Kreditkonditionen sehen eine maximale Kredithöhe pro Krediteinheit von 25.000 Euro vor. Es ist möglich, Mikrokredite schrittweise zu vergeben. Auch mehrere Darlehen zusammen dürfen die maximale Kredithöhe von 25.000 Euro nicht überschreiten. Die Mikrokredite werden mit 6,9 Prozent p.a. verzinst. Die Kreditlaufzeit orientiert sich am Finanzierungsbedarf der Unternehmen und den branchenüblichen Laufzeiten. Die maximale Kreditlaufzeit von 48 Monaten darf nicht überschritten werden. Eine tilgungsfreie Anfangszeit von sechs Monaten ist auf Antrag möglich.

Potentielle Kreditnehmende richten ihre Anfrage an ein Mikrofinanzinstitut (MFI) ihrer Wahl. Dabei handelt es sich um bundesweit verteilte Vertragspartner des Fonds, welche die Betreuung der Kreditnehmenden vom Antrag bis zur Tilgung der Mikrokredite übernehmen. In einer ersten Prüfung bewertet das MFI das Vorhaben sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Unternehmens. Ist das Ergebnis positiv, kann das MFI der kreditgebenden Bank eine Empfehlung aussprechen. Die kreditgebende Bank trifft dann die Kreditentscheidung und zahlt im positiven Fall das Darlehen direkt an den Antragstellenden aus. Die Kreditvergabe im Mikrokreditfonds übernimmt seit 2015 die GRENKE Bank.

Quelle: Pressemitteilung des BMAS vom 04.10.2021

seit 01.01.2022 bis 30.04.2022: Antragstellung im KfW-Sonderprogramm – Kredithöchstbeträge wurden angehoben

Angesichts der aktuellen pandemischen Lage verlängern die Bundesregierung und die KfW die Frist zur Antragstellung im KfW-Sonderprogramm bis zum 30.04.2022 und erhöhen erneut die Kreditobergrenzen. Hierdurch steht das großvolumige KfW-Sonderprogramm weiterhin Unternehmen aller
Größen und Branchen zur Deckung ihres Liquiditätsbedarf zur Verfügung.

Die Bundesregierung hat sich auf folgende Änderungen geeinigt:
1. Wir geben den Unternehmen zusätzliche Planungssicherheit, indem wir die Antragsfrist im KfW-Sonderprogramm, inklusive des KfW-Schnellkredits, über den 31.12.2021 hinaus bis zum 30.04.2022 verlängern.
2. Im KfW-Sonderprogramm unterstützen wir Unternehmen künftig mit deutlich höheren maximalen Kreditbeträgen für Kleinbeihilfen.
Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen künftig:
– für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 2,3 Mio. Euro (bisher 1,8 Mio. Euro),
– für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,5 Mio. Euro (bisher 1,125 Mio. Euro),
– für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 850.000 Euro (bisher 675.000 Euro).
Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.
3. Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als sechs Jahren erhöhen wir die Kreditobergrenze von bisher 1,8 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro.
Die Maßnahmen werden von der KfW zum 01.01.2022 umgesetzt. Mit den Verbesserungen in der KfW-Corona-Hilfe setzen Bundesregierung und KfW die Möglichkeiten um, die die EU Kommission mit der
6. Änderung des befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen („Temporary Framework“) geschaffen hat. Das KfW-Sonderprogramm steht Unternehmen zur Verfügung, die den Vorgaben des „Temporary Framework“ entsprechend nachweislich vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren.

Eine Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten oder ohne tragfähiges Geschäftsmodell ist ausgeschlossen.

Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 03.12.2021

Förderprogramm “Start-up International”

Technologieorientierte Start-ups aus Bayern erhalten ab sofort Unterstützung bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Mit dem neuen Förderprogramm “Start-up International” des Bayerischen Wirtschaftsministeriums erhalten die Unternehmen bis zu 23.000 Euro pro Zielland in einem Zeitraum von 12 Monaten.

Im Rahmen des Programms werden unter anderem Beratungs- und Coachingleistungen, Marketing- und Werbungsmaßnahmen sowie Messeteilnahmen mit 50 Prozent bezuschusst. Es können maximal zwei neue Zielländer erschlossen werden. Förderberechtigt sind Start-ups, die nicht älter als fünf bzw. acht Jahre sind. Das 2,1 Millionen Euro starke Programm ist Teil der Hightech Agenda Plus und wurde in enger Abstimmung mit dem Außenwirtschaftszentrum Bayern sowie mit verschiedenen Partner aus Start-up-Organisationen entwickelt.

Anträge können vorerst bis 30.09.2022 gestellt werden. Alle weiteren Informationen zu Förderprogramm und Bewerbung unter: www.startup-international.de.

Quelle: Pressemeldung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (PM 416/21)

Seit 01.01.2022: ERP-Förderkredit KMU und KfW-Förderkredit großer Mittelstand

Seit dem 01.01.2022 bietet die KfW eine neue Mittelstandsförderung mit den beiden Programmen ERP-Förderkredit KMU und KfW-Förderkredit großer Mittelstand an. Diese ersetzen die Programme ERP-Gründerkredit Universell ohne Haftungsfreistellung und ERP-Regionalförderprogramm sowie KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit Universell mit Haftungsfreistellung in der Ausgestaltung vor Einführung des KfW-Sonderprogramms 2020.

Die ERP-Förderung wird auf die Förderung aller KMU, unabhängig vom Unternehmensalter ausgeweitet. Dabei erhalten junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt aktiv sind und Unternehmen in Regionalfördergebieten besonders günstige Konditionen.

Große Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien der EU erfüllen und deren Jahresumsatz maximal 500 Mio. Euro beträgt, werden künftig unabhängig vom Unternehmensalter durch den KfW-Förderkredit großer Mittelstand bedient. Hierbei handelt es sich um ein standardisiertes Produkt zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung mit günstigen, jedoch beihilfefreien Konditionen. Dadurch wird die Förderlandschaft für Mittelständler übersichtlicher.

Inhalt der Förderung ist die zinsgünstige Finanzierung von Gründungen, Nachfolgen und Vorhaben im In- und Ausland. Mit dem ERP-Förderkredit KMU werden auch Gründungen im Nebenerwerb und gewerbliche Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht gefördert.

Die durchleitenden Finanzierungspartner haben die Möglichkeit, eine Haftungsfreistellung von 50 % unter den Programmnummern 366 (ERP-Förderkredit KMU) oder 376 (KfW-Förderkredit großer Mittelstand) zu erhalten. Voraussetzung ist, dass der Antragssteller in der Regel seit 3 Jahren selbständig tätig ist beziehungsweise das antragstellende Unternehmen in der Regel seit 3 Jahren besteht, mindestens aber über eine Unternehmenshistorie mit aussagefähigen Jahresabschlussunterlagen von 2 Geschäftsjahren verfügt.

Für junge Unternehmen, die 3 bis 5 Jahre bestehen und große Unternehmen wird erstmals eine Haftungsfreistellung für Betriebsmittelkredite angeboten (bisher auf etablierte KMU beschränkt).

Die Haftungsfreistellung ist für Kredite zur Finanzierung von Investitionen, Übernahmen und Beteiligungen mit einem Kreditbetrag von bis zu 25 Mio. Euro möglich. Für Kredite zur Finanzierung von Betriebsmitteln und Warenlagern kann eine Haftungsfreistellung beantragt werden, wenn der
Kreditbetrag nicht höher als 7,5 Mio. Euro ist und bei Kreditbeträgen ab 2 Mio. Euro 30 % der Bilanzsumme des antragstellenden Unternehmens nicht übersteigt.

Die Regionalförderung wird verbessert und mit Kreditbeträgen bis 25 Mio. Euro für Investitionen und Betriebsmittel und optionaler Haftungsfreistellung von 50 % wie oben dargestellt angeboten. Für junge Unternehmen in den Regionalfördergebieten werden besonders günstige Konditionen angeboten.

Mehr Informationen auf der Seite der KfW

 

Förderprogramm 2021/2022: “Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft”

Tourismusbetriebe und Kommunen können seit dem 27.09.2021 die Förderung aus dem neuen Programm “Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft” beantragen. Das 30-Millionen-Euro-Programm wird einen kraftvollen Neustart der Branche nach der Coronakrise ermöglichen.

Und so sehen die vier Fördermöglichkeiten aus:

Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe:

Die Förderung für Klein- und Kleinstbeherbergungsbetriebe richtet sich in erster Linie an kleine, nicht gewerbliche Privatvermieter und an Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof mit maximal 25 Gästebetten. Gefördert werden Maßnahmen, die die Angebotsqualität erhöhen – von der Verschönerung der Außenanlagen bis zu Software für die Webseitenerstellung. Der Freistaat übernimmt 50 Prozent der Ausgaben in Höhe von mindestens 4.000 Euro und maximal 30.000 Euro, also eine Fördersumme von bis zu 15.000 Euro. Zudem können sich die Betriebe über die regionalen Tourismusverbände beraten lassen, wie sie sich digitalisieren und ihr Angebot nachhaltig aufstellen können.

E-Ladepunkte für PKWs und E-Bikes:

Erstmals werden auch Ladesäulen für E-Bikes und Pedelecs gefördert. Für die stetig steigende Zahl der E-Bike-Fahrer werden damit umweltschonende Tagesausflüge noch attraktiver. Zudem werden Hotels, Gaststätten und andere touristische Anbieter jetzt auch bei Ladesäulen unterstützt, die nur für ihre Gäste und damit nicht öffentlich zugänglich sind. Die Förderung für die Errichtung von einem oder mehreren stationären Ladepunkten für Elektroautos beträgt maximal 1.500 Euro pro Säule (bis zu 90 Prozent der Kosten), für E-Bike-Ladesäulen an touristisch attraktiven Standorten maximal 300 Euro pro Ladepunkt.

Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit:

Die vier regionalen Tourismusverbände und die Träger der 36 Tourismusregionen werden dabei unterstützt, Zugangsbeschränkungen zu ihren Online-Angeboten und anderen digitalen Angeboten abzubauen. Gefördert werden Ausgaben für Beratung und Software in Höhe von 5.000 bis 20.000 Euro mit 75 Prozent der Kosten.

Erhebung touristisch relevanter Echtzeitdaten und Besucherstromlenkung:

Anbieter von touristischen Angeboten und Attraktionen sowie von Parkmöglichkeiten können eine Förderung in Höhe von 75 Prozent für den Kauf von Hardware und Software beantragen, um die Auslastung von Parkplätzen zu erfassen. Diese Daten fließen dann in den Ausflugsticker Bayern sowie künftig in die Bayern Cloud Tourismus ein. Damit leistet das Programm “Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft” einen Beitrag, Besucherströme besser auf die vielen attraktiven Ziele in Freistaat zu verteilen. Die Investitionen müssen mindestens 1.000 Euro betragen, im Höchstfall können Kosten von bis zu 30.000 Euro bezuschusst werden.

Weitere Infos und Link zur Beantragung unter “Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft

bis 31.12.2021: Neustarthilfe Plus für Oktober bis Dezember

Mit dem Programm Neustarthilfe Plus werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) wurde im Vergleich zur Neustarthilfe auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

Anträge auf Neustarthilfe Plus Oktober bis Dezember 2021 können Sie bis 31. Dezember 2021 stellen.

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Start up

24.09.2021: Zertifikatslehrgang Unternehmensgründer/-in IHK, Offline

Ab 24.09.2021 startet der neue IHK-Zertifikatslehrgang: Gründung bestens vorbereiten – strukturiert vorgehen – Fehler vermeiden

Nutzen

Eine Geschäftsidee zu verwirklichen und in die Selbständigkeit zu starten, ist mutig, spannend und harte Arbeit!
Entwickeln Sie eine geeignete Strategie, um mit Ihren Ideen und Fähigkeiten Ihre Pläne dauerhaft erfolgreich umzusetzen. Die IHK Akademie München unterstützt Sie dabei mit dem Fachwissen und der Erfahrung eines gut vernetzten Trainerteams. In sechs Modulen und sieben Tagen werden Sie bestens auf die Umsetzung Ihrer Selbständigkeit vorbereitet. Sie haben die Möglichkeit nach jedem Modul einen Test abzulegen. Nach erfolgreicher Teilnahme und mindestens 80% Anwesenheit erhalten sie am Ende des Gründertrainings unser Zertifikat “Unternehmensgründer/-in IHK”. Für ein bevorstehendes Bankengespräch ist das Zertifkat ein großer Vorteil, weil es belegt, dass Sie sich sorgfältig auf Ihre Gründung vorbereitet haben. Falls Sie an keinem Test teilnehmen möchten, erhalten Sie für das jeweilige Modul eine Teilnahmebescheinigung. Die Module sind in Ausnahmefällen nach Verfügbarkeit auch einzeln buchbar. Sollten Sie aktuell noch nicht selbständig gemeldet sein, können die Kosten für diese Veranstaltung als sogenannte Vorgründungskosten in Ihrer Steuererklärung geltend gemacht werden.

Zielgruppe

Geeignet für alle Gründungsinteressierte im Voll- oder Nebenerwerb, branchenunabhängig und aus allen Bereichen: Handel, Dienstleistung, Handwerk, freie Berufe, Start-up etc..

Veranstaltungsinhalt im Überblick

Holen Sie sich mit dem IHK-Zertifikatslehrgang “Unternehmensgründer/-in IHK” die wichtigsten Entscheidungshilfen und Grundlagen für Ihre Selbstständigkeit. Eine Existenzgründung ist nach wie vor mit einigen Missverständnissen verknüpft. Sie wird als großer Schritt in ein neues Leben gesehen. Die Herausforderungen warten aber oft in ganz anderen Bereichen, als man anfänglich vermutet. Lernen Sie mit Unterstützung von Fachinformationen und Praxisbeispielen, die Chancen und Risiken Ihrer Selbständigkeit besser einzuschätzen. Erkennen Sie, auch auf lange Sicht, was es heißt, sich “selbstständig zu machen” und Existenzgründer/-in zu sein. Erfahren Sie, was Sie an persönlichen, fachlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen, Kenntnissen und Fähigkeiten mitbringen sollten und profitieren Sie von den Tipps und Erfahrungen unseres Trainerteams, um gravierende Fehler zu vermeiden. Am Ende belegt das Zertifikat, dass Sie gut auf Ihre Existenzgründung vorbereitet sind. Ein zusätzlicher Pluspunkt, z. B. für die Bank, Arbeitsagentur u. a., da Sie sich nachweislich intensiv mit allen wesentlichen Themen beschäftigt haben. Dann sollte Ihrer Gründung nichts mehr im Wege stehen.

In sechs Modulen an sieben Tagen bekommen Sie das nötige Rüstzeug für Ihre Gründung. Zudem können Sie ihr Wissen belegen, da sie in allen Modulen an einem Abschlusstest teilnehmen. Nach erfolgreichem Test wird ein IHK-Zertifikat ausgestellt, das die Weiterbildung bestätigt. Themen der Module sind:

    • Ich mache mich selbständig (1 Tag)
    • Basiswissen Recht (1 Tag)
    • Basiswissen Steuern (1 Tag)
    • Basiswissen Buchhaltung (2 Tage)
    • Marketing und Vertrieb (1 Tag)
    • Businessplan und Preiskalkulation (1 Tag)

Veranstalter

IHK Akademie München und Oberbayern gGmbH

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seit 01.07.2021: Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben ab 0,01 %

Seit dem 01.07.2021 verbessert das Bundeswirtschaftsministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Kreditkonditionen bei der Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben. So können Unternehmen ihr Vorhaben durch den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit zu Zinsen ab 0,01 % finanzieren. Insbesondere in den derzeit stark nachgefragten Laufzeiten von zehn Jahren kommt es damit zu deutlich günstigeren Kreditkosten.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit steht mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und jungen Unternehmen in Gründung zur Verfügung, um den Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- oder Innovationsvorhaben zu decken. Zudem können innovative Unternehmen ihren generellen Investitions- und Betriebsmittelbedarf decken. Mit bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag pro Innovations- und Digitalisierungsvorhaben und einem Zinssatz ab 0,01 % p. a. lassen sich Investitionen sowie Betriebsmittel kostengünstig finanzieren. Während der tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren wird die Liquiditätsbelastung der Unternehmen nochmals verringert. Antragsberechtigt sind etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler, die seit mindestens zwei Jahren am Markt tätig sind. Ebenfalls förderfähig sind größere mittelständische Unternehmen, wenn sie sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und ihr jährlicher Gruppenumsatz 500 Millionen Euro nicht überschreitet.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist Bestandteil der ERP-Förderung, die zum großen Teil über die KfW in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wird. Die Schwerpunkte der
ERP-Förderung liegen dabei auf Existenzgründungen, Unternehmen in strukturschwachen Gebieten sowie den Themen Innovation und Digitalisierung.

Zum 01.01.2022 wird die Struktur der ERP-Förderkreditprogramme vereinfacht und der Fokus ausgeweitet werden. Künftig sollen alle kleinen und mittleren Unternehmen nach der Definition der Europäischen Kommission von den günstigen Finanzierungskonditionen der ERP-Förderkreditprogramme profitieren.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des BMWi und der KfW vom 30.06.2021