28.05.2022: Veranstaltungstipp: Gründer-/ Jungunternehmertag DAHoam 2022

Am Samstag 28.05.2022 findet im Landratsamt Dachau ein Gründer- und Jungunternehmertag statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Stadt und Landkreis Dachau mit den Aktivsenioren Bayern.

Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren sich in Vorträgen und auf der Infobörse über alle relevanten Themen, die beim Start ins eigene Unternehmen beachtet werden müssen. An den Infoständen können individuelle Fragen beantwortet und wichtige Kontakte geknüpft werden. Der Informationstag geht von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr und ist kostenlos.

Mehr Informationen

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Gründungstätigkeit in Deutschland 2021 gestiegen, vor allem Nebenerwerbsgründer

Die Gründungstätigkeit in Deutschland wurde laut dem KfW-Resarch 221 vom 11.04.2022 wieder aktiver. Mit 607.000 Existenzgründungen (+70.000) haben sich 2021 ungefähr so viele Menschen selbstständig gemacht wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Das entspricht einem Plus von etwa 13%. Die Gründungsquote ist auf 119 Gründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18–64 Jahren gestiegen. Dabei nahm die Zahl der Vollerwerbsgründungen auf 236.000 zu (+35.000). Die Zahl der Nebenerwerbsgründungen auf 371.000 (+35.000).

Quelle: KfW-Resarch Ausgabe 221, 11. April 2022

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13./ 14.05.2022: Gründerfestival STROMAUFWÄRTS

Das Digitale Gründerzentrum der Region Ingolstadt brigk veranstaltet vom 13. bis 14.05.2022 das Gründerfestival STROMAUFWÄRTS am Kavalier Dalwigk. In Podiumsdiskussionen, Kurzvorträgen und Fragerunden geht es um die Themen Finanzierung, Fördermittel, Marketing, Vertrieb und vieles mehr. Vor Ort sind prominente Speaker wie Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales des Freistaats Bayern, Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days und weiteren Unternehmen, sowie der Autor Sascha Lobo. Mehr Infos und Tickets zum Festival gibt es hier.

Unternehmen können ab heute Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV stellen

Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona- Pandemie betroffen sind, können ab heute Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht.

Nach der weitreichenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen können die meisten Unternehmen wieder ihrem Geschäft nachgehen und benötigen keine staatliche Unterstützung mehr. In einzelnen Bereichen lässt sich aber das coronabedingt eingeschränkte Geschäft nicht so schnell wieder hochfahren. Zum Beispiel kann die Durchführung von Veranstaltungen einen erheblichen Vorlauf haben, so dass es dauert, bis Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, wieder eigene Umsätze erzielen. Für diese Unternehmen steht die verlängerte Überbrückungshilfe IV zur Verfügung.
Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.

Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni 2022 einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Januar bis Juni 2022 stellen.

Verlängert wird auch die Neustarthilfe 2022 für Soloselbständige. Für den Zeitraum April bis Juni 2022 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten. Die Antragsstellung in der Neustarthilfe 2022 für das 2. Quartal ist voraussichtlich Mitte April möglich. Details zur Antragsstellung werden zeitnah auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de veröffentlicht.

Besonderheiten bei Antragsfristen beachten
Da das Temporary Framework als beihilferechtlicher Rahmen der Überbrückungshilfen Ende Juni ausläuft, können Erst- und Änderungsanträge zur Inanspruchnahme der verlängerten Förderung nur bis zum 15. Juni 2022 gestellt werden. Der 15. Juni 2022 ist auch der Stichtag zur Ausübung des
Wahlrechts zwischen der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022. Das Wahlrecht zum Wechsel zwischen beiden Programmen steht voraussichtlich ab Mai zur Verfügung. Unternehmen und Soloselbständige, die von einem in das andere Programm wechseln wollen, werden gebeten, dies rechtzeitig in die Wege zu leiten.

Überbrückungshilfe IV nur bei coronabedingten Umsatzeinbrüchen
Infolge der russischen Kriegshandlungen gegen die Ukraine und der als Reaktion darauf von westlichen Staaten gegen Russland verhängten Sanktionen ergeben sich weitreichende Auswirkungen auch für die deutsche Wirtschaft. Durch den Zusammenbruch wirtschaftlicher und Logistikstrukturen sowie durch direkte oder indirekte Sanktionsbetroffenheit muss eine Vielzahl von Unternehmen hohe Umsatzeinbrüche in Kauf nehmen. Erwartungsgemäß könnte angesichts dieser Effekte ein Anreiz für Unternehmen entstehen, Überbrückungshilfe zu beantragen. Eine Fördermöglichkeit zur Kompensation von durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verursachten Einbußen besteht im Rahmen der Überbrückungshilfe IV jedoch ausdrücklich nicht. Es gilt nach wie vor das Kriterium eines coronabedingten Umsatzeinbruchs von mindestens 30 % als Voraussetzung für eine Antragsberechtigung.

Quelle: Pressemitteilung des BMWK vom 01.04.2022

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04.04.2022: Start der neuen Staffel “Höhle der Löwen”

Bei VOX wird wieder gebrüllt – und sogar Michael Ballack wird dabei sein! Am 04.04.2022 um 20:15 Uhr startet die Erfolgsshow „Die Höhle der Löwen“ in Runde 11. Sarna Röser wird als zusätzliche Investorin hinzukommen, wodurch erstmals mehr Frauen als Männer um den besten Deal kämpfen. Der ehemalige Fußballer Michael Ballack u. a. werden zudem Promi-Gäste in der Höhle der Löwen sein.Quelle: www.vox.de

Corona-Wirtschaftshilfen werden bis Ende Juni 2022 verlängert

Die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe 2022 werden über den 30.04.2022 hinaus bis Ende Juni 2022 verlängert. Während Unternehmen über die Überbrückungshilfe IV eine anteilige Erstattung von Fixkosten erhalten, können Soloselbstständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten. Die Bedingungen beider Programme bleiben unverändert.

Mehr Informationen in der gemeinsamen Pressemitteilung von BMWK und BMF vom 16.02.2022

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Selbständig werden, aber keine eigene Idee? 2022 zur Unternehmensnachfolge nuzten!

Nachdem das Lockdown-Jahr 2020 die Zukunftsplanungen vieler kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) auf Eis gelegt hatte, rückt das Nachfolgemanagement nun wieder höher auf der Agenda. Bis zum Ende des Jahres 2022 streben rund 230.000 der 3,8 Mio. KMU eine Nachfolge an, bis Ende 2025 sind es ca. 600.000. Auch wenn zumindest bei den kurzfristig anstehenden Nachfolgevorhaben oft bereits eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden wurde, besteht in Deutschland eine strukutrelle Nachfolgelücke. Einer alterndern Unternehmerschaft stehen zu wenige jüngere Personen mit zu geringer Gründungsneigung gegenüber. Die Nachfolge innerhalb der Familie ist in der Krise zwar beliebter denn je, doch mittelfristig wird der Anteil externer Übergaben allein schon aus demografischen Gründen wieder zunehmen müssen.

Quelle: KfW-Research Nr. 365, 27. Januar 2022

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Die Gründungszahlen 2021 des bayerischen statistischen Landesamtes liegen vor

Trotz, oder gerade, wegen Corona stiegen die  Gründungszahlen in Bayern (Neugründungen + 5,29 %; Übernahmen + 0,81 %) bzw. veränderten sich in Oberbayern (Neugründungen + 0,60 %; Übernahmen – 6,89 %) moderat.

Die derzeit große Unsicherheit am Arbeitsmarkt (ggf. Wegfall des Arbeitsplatzes, Kurzarbeit) führen zur Neuorientierung in der Bevölkerung. Dies dürfte u. a. dazu beigetragen haben proaktiv zu agieren und sich mit Alternativen, z. B. der eigenen Selbständigkeit, auseinanderzusetzen. Eine Möglichkeit etwas auszuloten bietet z. B. auch eine Gründung im Nebenerwerb. Laut Bundesstatistikamt haben von Januar bis September 2021 16,4 % mehr einen Betrieb im Nebenerwerb aufgebaut, darunter 83,0 % mehr im Bereich Post-, Kurier- und Expressdienste gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Verteilung auf die oberbayerischen Landkreise entnehmen Sie bitte unserer Statistik.

Wir gehen davon aus, dass sich die Gründungsdynamik auch 2022 fortsetzen wird. Dies ist gut so: Denn unsere Wirtschaft braucht junge und neue (innovative) Unternehmen, die auch künftig Arbeitsplätze schafft und sichert. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eine Option neben der Neugründung bietet auch die Übernahme eines bestehenden Betriebes. Sowohl zur Neugründung als auch zur Übergabe/ Nachfolge bieten wir Ihnen passgenaue Informations- und Schulungsangebote. Komplitiert wird unser Angebot durch unterstützende Coachingmaßnahmen.

Sie möchten wissen, wie die Branchenverteilung in Ihrem Landkreis aussieht? Hier kommen Sie zur Statistik.

seit 01.01.2022 bis 30.04.2022: Antragstellung im KfW-Sonderprogramm – Kredithöchstbeträge wurden angehoben

Angesichts der aktuellen pandemischen Lage verlängern die Bundesregierung und die KfW die Frist zur Antragstellung im KfW-Sonderprogramm bis zum 30.04.2022 und erhöhen erneut die Kreditobergrenzen. Hierdurch steht das großvolumige KfW-Sonderprogramm weiterhin Unternehmen aller
Größen und Branchen zur Deckung ihres Liquiditätsbedarf zur Verfügung.

Die Bundesregierung hat sich auf folgende Änderungen geeinigt:
1. Wir geben den Unternehmen zusätzliche Planungssicherheit, indem wir die Antragsfrist im KfW-Sonderprogramm, inklusive des KfW-Schnellkredits, über den 31.12.2021 hinaus bis zum 30.04.2022 verlängern.
2. Im KfW-Sonderprogramm unterstützen wir Unternehmen künftig mit deutlich höheren maximalen Kreditbeträgen für Kleinbeihilfen.
Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen künftig:
– für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 2,3 Mio. Euro (bisher 1,8 Mio. Euro),
– für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,5 Mio. Euro (bisher 1,125 Mio. Euro),
– für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 850.000 Euro (bisher 675.000 Euro).
Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.
3. Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als sechs Jahren erhöhen wir die Kreditobergrenze von bisher 1,8 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro.
Die Maßnahmen werden von der KfW zum 01.01.2022 umgesetzt. Mit den Verbesserungen in der KfW-Corona-Hilfe setzen Bundesregierung und KfW die Möglichkeiten um, die die EU Kommission mit der
6. Änderung des befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen („Temporary Framework“) geschaffen hat. Das KfW-Sonderprogramm steht Unternehmen zur Verfügung, die den Vorgaben des „Temporary Framework“ entsprechend nachweislich vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren.

Eine Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten oder ohne tragfähiges Geschäftsmodell ist ausgeschlossen.

Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 03.12.2021