Start up

19.02.2022: Unternehmensgründer/-in IHK, Live Online

Ab 19.02.2022 startet der neue online IHK-Zertifikatslehrgang: Gründung bestens vorbereiten – strukturiert vorgehen – Fehler vermeiden

Nutzen

Eine Geschäftsidee zu verwirklichen und in die Selbständigkeit zu starten, ist mutig, spannend und harte Arbeit!
Entwickeln Sie eine geeignete Strategie, um mit Ihren Ideen und Fähigkeiten Ihre Pläne dauerhaft erfolgreich umzusetzen. Die IHK Akademie München unterstützt Sie dabei mit dem Fachwissen und der Erfahrung eines gut vernetzten Trainerteams. In sechs Modulen und sieben Tagen werden Sie bestens auf die Umsetzung Ihrer Selbständigkeit vorbereitet. Sie haben die Möglichkeit nach jedem Modul einen Test abzulegen. Nach erfolgreicher Teilnahme und mindestens 80% Anwesenheit erhalten sie am Ende des Gründertrainings unser Zertifikat “Unternehmensgründer/-in IHK”. Für ein bevorstehendes Bankengespräch ist das Zertifkat ein großer Vorteil, weil es belegt, dass Sie sich sorgfältig auf Ihre Gründung vorbereitet haben. Falls Sie an keinem Test teilnehmen möchten, erhalten Sie für das jeweilige Modul eine Teilnahmebescheinigung. Die Module sind auch einzeln buchbar. Sollten Sie aktuell noch nicht selbständig gemeldet sein, können die Kosten für diese Veranstaltung als sogenannte Vorgründungskosten in Ihrer Steuererklärung geltend gemacht werden.

Zielgruppe

Geeignet für alle Gründungsinteressierte im Voll- oder Nebenerwerb, branchenunabhängig und aus allen Bereichen: Handel, Dienstleistung, Handwerk, freie Berufe, Start-up etc..

Veranstaltungsinhalt im Überblick

Holen Sie sich mit dem IHK-Zertifikatslehrgang “Unternehmensgründer/-in IHK” die wichtigsten Entscheidungshilfen und Grundlagen für Ihre Selbstständigkeit. Eine Existenzgründung ist nach wie vor mit einigen Missverständnissen verknüpft. Sie wird als großer Schritt in ein neues Leben gesehen. Die Herausforderungen warten aber oft in ganz anderen Bereichen, als man anfänglich vermutet. Lernen Sie mit Unterstützung von Fachinformationen und Praxisbeispielen, die Chancen und Risiken Ihrer Selbständigkeit besser einzuschätzen. Erkennen Sie, auch auf lange Sicht, was es heißt, sich “selbstständig zu machen” und Existenzgründer/-in zu sein. Erfahren Sie, was Sie an persönlichen, fachlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen, Kenntnissen und Fähigkeiten mitbringen sollten und profitieren Sie von den Tipps und Erfahrungen unseres Trainerteams, um gravierende Fehler zu vermeiden. Am Ende belegt das Zertifikat, dass Sie gut auf Ihre Existenzgründung vorbereitet sind. Ein zusätzlicher Pluspunkt, z. B. für die Bank, Arbeitsagentur u. a., da Sie sich nachweislich intensiv mit allen wesentlichen Themen beschäftigt haben. Dann sollte Ihrer Gründung nichts mehr im Wege stehen.

In sechs Modulen an sieben Tagen bekommen Sie das nötige Rüstzeug für Ihre Gründung. Zudem können Sie ihr Wissen belegen, da sie in allen Modulen an einem Abschlusstest teilnehmen. Nach erfolgreichem Test wird ein IHK-Zertifikat ausgestellt, das die Weiterbildung bestätigt. Themen der Module sind:

  • Ich mache mich selbständig (1 Tag)
  • Basiswissen Recht (1 Tag)
  • Basiswissen Steuern (1 Tag)
  • Basiswissen Buchhaltung (2 Tage)
  • Marketing und Vertrieb (1 Tag)
  • Businessplan und Preiskalkulation (1 Tag)

Veranstalter

IHK Akademie München und Oberbayern gGmbH

Mehr Informationen und Anmeldung

Aktuelle News

Hier finden Sie regelmäßig werktags von Montag bis Freitag um Punkt 8 Uhr ausgewählte interessante Informationen zu aktuellen wirtschaftlichen Themen, wie z.B. Messen, Veranstaltungen etc., die für Sie und Ihr Unternehmen relevant sein können. Diskutieren Sie zu diesen mit. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

! Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann es sein, dass Veranstaltungen aus unseren Blogbeiträgen nicht stattfinden. Hinweise finden Sie auf den jeweiligen Veranstalterseiten.
Beachten Sie zudem die sich kurzfristig ändernden Maßnahmen/ Vorschriften der jeweiligen Landesregierung/en sowie der Bundesregierung, die sich auf Ihre Selbständigkeit auswirken. Anmerkung: rechtlich gelten im Nebenerwerb die gleichen Voraussetzungen !

Bleiben Sie gesund und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Vorhaben

Seminar, Computer, Stift, Block, Getränke, Austausch

06.12.2021: Gründen im Voll- und Nebenerwerb (online)

Es erwartet Sie ein sehr vielseitiger Rundumschlag zu allen relevanten Themen der Existenzgründung im Voll-/ Nebenerwerb.

Nutzen:

Eine eigene Existenz im Voll- bzw. Nebenerwerb aufbauen? Selbstständig machen, ja oder nein? Holen Sie sich mit dem kurzweiligen Ein- und Überblick die wichtigsten Entscheidungshilfen für Ihre Selbstständigkeit. Denn, die Existenzgründung ist nach wie vor mit einigen Missverständnissen verknüpft. Sie wird als großer Schritt in ein neues Leben gesehen. Die Herausforderungen warten aber oft in ganz anderen Bereichen, als Sie vielleicht vermuten. Lernen Sie mithilfe von Sachinformationen und Fallbeispielen, die Chancen und Risiken Ihrer Selbständigkeit besser einschätzen. Erkennen Sie, was es heißt, sich selbstständig zu machen und Existenzgründer*in zu sein. Erfahren Sie, was Sie an persönlichen Voraussetzungen mitbringen sollten und profitieren Sie von Tipps, um gravierende Fehler zu vermeiden.

Inhalte:

– kleiner Gründertest, wie weit bin ich?
– Hauptgründungsfehler und Insolvenzbeispiele
– Unternehmensgründung „step-by-step“
– Rechtsformwahl / Steuern / soziale Absicherung / Versicherung
– Markt- und Standortanalyse
– Der Businessplan als Erfolgsinstrument
– Gründungsfinanzierung
– Sonderformen der Gründung (Franchise, Unternehmensnachfolge u.a.)
– u. a.

Zielgruppe:

Geeignet für alle an der Selbständigkeit Interessierte im Voll- und Nebenerwerb, egal ob Handwerk, Handel, Dienstleistung oder freiberuflich

Mehr Informationen und Anmeldung

Seminar, Computer, Stift, Block, Getränke, Austausch

04.12.2021: Ich mache mich selbständig, Online Live

Nutzen

Für alle, die den Plan haben, sich selbstständig zu machen, liefert diese Online-Veranstaltung hilfreiche Hinweise. Unser Trainer beantwortet unter anderem die Frage, ob man die nötigen Eigenschaften mitbringt, die man als Existenzgründer/-in in einer selbstständigen Tätigkeit braucht. Die Existenzgründung ist nach wie vor mit einigen Missverständnissen verknüpft. Sie wird als großer Schritt in ein neues Leben gesehen. Aber die Herausforderungen für die Gründer warten oftmals dort, wo sie es nicht vermuten. Mit leicht verständlichen Sachinformationen und anschaulichen Fallbeispielen werden die Chancen und Risiken der Selbstständigkeit dargestellt.

Aufbauend auf dieser Online-Veranstaltung können Sie an unserem neuen Zertifikatslehrgang  “Unternehmensgründer/-in IHK” teilnehmen.

Zielgruppe

Geeignet für alle, die eine Selbstständigkeit planen: Existenzgründer/-innen, Entrepreneure, Freiberufler/-innen, Start-ups. Alle Branchen und Bereiche. Voll- und Nebenerwerbsgründungen werden gleichermaßen berücksichtigt.

Veranstaltungsinhalt im Überblick

Diese kompakte Online-Veranstaltung vermittelt leicht verständliche Basisinformationen, anschauliche Fallbeispiele und hilfreiche Hinweise. Unter anderem wird geklärt, ob Sie die notwendigen persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen, die Sie als Existenzgründer/-in in einer selbstständigen Tätigkeit benötigen. Weitere Seminarinhalte:

  • Selbsteinschätzung und Analyse: Bin ich ein Gründertyp?
  • Grundlegende Informationen zur Selbstständigkeit
  • Businessplan, Marktanalyse und Standortanalyse
  • Finanzierung
  • Welche Rechtsformen gibt es? Welche passt für mich?

Mehr Informationen und Anmeldung

Schrank, Bücher, Gesetze, Recht, Rechtsprechung

01.12.2021: TTDSG tritt in Kraft

Der Bundesrat hat dem Gesetz zur Regelung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre  in der Telekommunikation und bei Telemedien (TTDSG) zugestimmt. Das TTDSG schafft mehr Rechtssicherheit und Rechtsklarheit zum Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt. Das Gesetz kann zusammen mit dem neuen Telekommunikationsgesetz am 01.12.2021 in Kraft treten.

Das TTDSG enthält die Datenschutzbestimmungen in der Telekommunikation und bei Telemedien. Dabei wurden auch die Anpassungen umgesetzt, die aufgrund der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und der ePrivacy-Richtlinie notwendig waren. Das TTDSG enthält neue Bestimmungen zum digitalen Nachlass, zum Schutz der Privatsphäre bei Endeinrichtungen, zum Einwilligungsmanagement und zur Aufsicht.

Mit Blick auf den digitalen Nachlass wird klargestellt, dass das Fernmeldegeheimnis Erben des Endnutzers und andere Personen mit vergleichbarer Rechtsstellung nicht an der Wahrnehmung von Rechten des Endnutzers gegenüber dem Telekommunikationsanbieter hindert (§ 4 TTDSG).

Das TTDSG stellt klar, dass das Speichern von und der Zugriff auf Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers grundsätzlich nur mit einer DSGVO-konformen Einwilligung erlaubt ist (Stichwort: Cookies). Ausnahmen werden entsprechend den Vorgaben der ePrivacy-Richtlinie festgelegt (§ 25 TTDSG).

Mit Blick auf Cookies soll mit dem TTDSG auch ein nutzerfreundliches und wettbewerbskonformes Einwilligungsmanagement erreicht werden, das anerkannte Dienste, Browser und Telemedienanbieter einbeziehen soll. Die nähere Ausgestaltung dieser neuen Strukturen soll im Wege einer Regierungsverordnung erfolgen, deren Erfolge die Bundesregierung beobachten und evaluieren wird (§ 26 TTDSG). Im Rahmen der Vorbereitung dieser Verordnung wird das BMWi die für ein sinnvolles und
wirksames Einwilligungsmanagement erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen eingehend prüfen.

Im Bereich der Aufsicht soll der oder die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit BfDI zukünftig umfassend, d.h. auch im Hinblick auf die Verhängung von Bußgeldern, als unabhängige Datenschutz-Aufsichtsbehörde im Bereich der Telekommunikation tätig sein (§ 28 und 29 TTDSG). Die Bundesnetzagentur ist für die Vorschriften des TTDSG zuständig, die nicht die Verarbeitung von personenbezogenen Daten betreffen (§ 30 TTDSG).

Themen und Paragraphen im TTDSG

Geregelt werden: das Fernmeldegeheimnis in den §§ 3 bis 8 TTDSG (bisher §§ 88 – 90 TKG); neu ist in § 4 TTDSG eine Regelung zur Rechtsstellung von Erben und Personen in vergleichbarer Rechtsstellung zum Endnutzer, die erlaubte Verarbeitung von Verkehrs- und Standortdaten in den §§ 9 bis 13 TTDS (bisher §§ 96 ff TKG), im Zusammenhang mit rufnummerngebundenen Diensten die Mitteilung ankommender Verbindungen, die Unterdrückung der Anzeige der Rufnummer und die automatische Anrufweiterschaltung in den §§ 14 bis 16 TTDSG (bisher §§ 101 bis 103 TKG), die Aufnahme in Endnutzerverzeichnisse und die Bereitstellung von Daten für Endnutzerverzeichnisse in den §§ 17 und 18 (bisher §§ 47, 104 und 105 TKG), im Hinblick auf Telemedien in den §§ 19 bis 24 die besonderen technischen und
organisatorischen Vorkehrungen zum Schutz von Nutzerdaten (bisher in § 13 Absätze 4 bis 7 TMG), die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Minderjähriger zum Zweck des Jugendschutzes (bisher § 14a TMG),die Auskunftserteilung über Bestandsdaten (bisher § 14 Absatz 2- 5) und die neuen Regelungen zur Bestandsdatenauskunft (bisher §§ 15a bis 15c TMG) und Straf- und Bußgeldvorschriften in den §§ 27 und 28 TTDSG. Voraussichtlich wird das TTDSG zu einem späteren Zeitpunkt an die derzeit noch auf europäischer Ebene verhandelte ePrivacy-Verordnung anzupassen sein.

Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 2.05.2021

Schrank, Bücher, Gesetze, Recht, Rechtsprechung

01.12.2021: neue Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft tritt in Kraft

Die neue Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) tritt am 01.12.2021 in Kraft. Als Verwaltungsvorschrift gilt die TA Luft direkt für Behörden. Relevant wird sie zunächst nur für Unternehmen, die eine Anlage neu errichten oder eine bestehende wesentlich ändern wollen. Für laufende Genehmigungsverfahren, die nach den Vorgaben der TA Luft 2002 zu Ende geführt werden sollen, muss vor dem 01.12.2021 ein vollständiger Genehmigungsantrag gestellt sein.

Mehr Informationen auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Schrank, Bücher, Gesetze, Recht, Rechtsprechung

2023: Änderung des Stiftungsrechts

Das neue bundeseinheitliche Stiftungszivilrecht wird in §§ 80 ff. Bürgerliches Gesetzbuch neue Fassung gebündelt und tritt zum 01.07.2023 in Kraft. Die neuen Regelungen eröffnen gewisse Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Änderung der Stiftungssatzung sowie zur Zulegung und Zusammenlegung von Stiftungen. Bei den Rechten und Pflichten der Organmitglieder in § 84a BGB neue Fa wird die sogenannte Business Judgement Rule aufgenommen. Eine Pflichtverletzung liegt nicht vor, wenn das Mitglied des Organs bei der Geschäftsführung unter Beachtung von Gesetzen und Satzung sowie auf Grundlage angemessener Informationen vernünftigerweise annehmen durfte, dass es zum Wohle der Stiftung handelt.

Zum Bundesgesetzblatt Nr. 46 vom 22.07.2021

Darts, Treffer, Startup, Start Up, Wettbewerb

26.11.2021: Wettbewerbsstart “Start?Zuschuss”

36.000 Euro Förderung winkt den Gewinnern unter den teilnehmenden Tech Start-ups der 13. Wettbewerbsphase von “Start?Zuschuss!”. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt damit junge Gründungen in der Anfangsphase ihrer Projekte. Der Start der 13. Wettbewerbsphase von “Start?Zuschuss” folgt am 26.11.2021. Ab diesem Zeitpunkt können sich erneut technologieorientierte Start-ups mit einem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell bewerben, die innerhalb der letzten zwei Jahre gegründet haben. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess gibt es unter: www.gruenderland.bayern/finanzierung-foerderung/startzuschuss.

Laptop, Notizblock, Notizbuch, Kalender, Mobiltelefon, Handy, Stift, Termin, Terminübersicht, Terminplan

Corona-Krise wirkt sich auf Zahl von Start-ups aus

Die Corona-Krise hat laut dem KfW-Start-up-Report 2021 im Jahr 2020 den Bestand an Start-ups in Deutschland belastet. Die Zahl an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen ging auf 47.000 zurück, nachdem sie in den Vorjahren deutlich auf bis zu 70.000 angestiegen war.

Im Vergleich zum Rückgang insgesamt blieb die Zahl der Venture Capital-affinen Start-ups – also der jungen Unternehmen, die ihr zukünftiges Wachstum gerne über externes Beteiligungskapital finanzieren wollen mit 8.600 (2019: 9.400) einigermaßen stabil.

Frauen sind im Start-up-Ökosystem dabei deutlich unterrepräsentiert. Im langjährigen Durchschnitt machen Gründerinnen bei Start-ups 20 % aus und damit nur etwa die Hälfte des Anteils im Gründungsgeschehen insgesamt.

Die Datengrundlage des KfW-Start-up-Reports ist der KfW-Gründungsmonitor

Zur Pressemitteilung der KfW vom 28.09.2021