Jede fünfte Existenzgründung durch Migrantinnen und Migranten

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Laut KfW-Gründermonitor 2021 hat die CoronaKrise die Gründungstätigkeit belastet. Die Zahl der Existenzgründungen ging 2020 auf 537.000 zu-
rück (2019: 605.000). Das entspricht einer Quote von 104 Gründungen je 10.000 Erwerbsfähigen (2019: 117). Nun wird zudem klar, dass Migrantinnen und Migranten dabei überdurchschnittlich stark betroffen waren. Der Anteil von Personen, die nicht von Geburt an die
deutsche Staatsbürgerschaft haben, an allen Existenzgründungen ging auf 21 % zurück (2019: 26 %). Er liegt somit erstmals seit 2009 wieder unter dem Anteil an der Erwerbsbevölkerung insgesamt. Die sich daraus ergebenden 110.000 Existenzgründungen (2019: 160.000) durch Migrantinnen und Migranten entsprechen einer Gründungsquote von 91 je 10.000 Erwerbsfähigen (2019: 137).

Dabei hat sich die Vorlaufzeit von Idee bis Realisierung der Gründung deutlich reduziert. Sie ist bei Gründungen durch Migrantinnen und Migranten von durchschnittlich 9 Monaten 2019 auf 5 Monate gefallen. Bei der Gründungstätigkeit insgesamt blieb die Vorlaufzeit bei 7 Monaten konstant. Bei den Gründungen durch Migrantinnen und Migranten zeigt sich 2020 also ein erhöhter Druck zur beruflichen Selbstständigkeit.

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