Innovation Accelerator des WEP in München eröffnet

Das UN World Food Programme (WFP) hat am 11. Juli 2016 mit der Eröffnung seines “Innovation Accelerators” in München einen wichtigen Schritt getan, um die Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen für eine Welt ohne Hunger zu beschleunigen. Der Accelerator – ein Instrument der Start-up-Szene – soll kreative neue Werkzeuge identifizieren und fördern, um effektiver in humanitären Krisen zu helfen und die nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 zu erreichen.

Am Standort München bringt der Accelerator WFP-Mitarbeiter mit Experten und Unternehmern der Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft aus aller Welt zusammen, um Lösungsansätze zu verfeinern, Prototypen zu entwickeln und zu testen und die Verbreitung von erfolgreichen Ideen zu beschleunigen. Diese Teams arbeiten für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten an ausgewählten Projekten, welche die humanitären Helfer des WFP selbst oder externe Ideengebern eingereicht haben.

“Jeden Tag arbeiten WFP und seine Partner dafür, dass die ärmsten und doch stärksten Menschen, die an den gefährdetsten Orten dieser Welt leben, lebensrettende Ernährungshilfe erhalten. Doch das ist nicht genug, um unser gemeinsames Ziel einer Welt ohne Hunger bis 2030 zu erreichen”, erklärte WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin.

“Wir müssen mutig neue Ideen und Lösungen suchen, um mehr Nahrungsmittel verfügbar und zugänglich zu machen und allen Menschen überall die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder zu ernähren. Wir müssen so eng wie noch nie zusammenarbeiten und uns die Vorteile neuer Technologien und die Revolution in der Analyse groβer Datenmengen zu Nutze machen. So können wir die Art und Geschwindigkeit unserer Hilfe verändern – und die anhaltenden Herausforderungen überwinden, die Generationen in Hunger und Armut gefangen gehalten haben”, fügte Cousin hinzu.

Die Welt hat bereits große Fortschritte im Kampf gegen Hunger gemacht, die Zahl der Hungernden ist seit den 1990ern um 200 Millionen gesunken. Doch noch immer haben 795 Millionen Menschen nicht genug zu essen, um ein gesundes und aktives Leben zu führen. Der Innovation Accelerator ist ein wesentliches Mittel, um das zweite Nachhaltige Entwicklungsziel zu erreichen und Hunger bis 2030 zu beenden.

“Die Nachhaltigen Entwicklungsziele sind ambitioniert und verlangen, dass wir unsere derzeitigen Anstrengungen beschleunigen”, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). “Der Innovation Accelerator wird das immense Potential freisetzen, das deutsche Universitäten, Forschungsinstitute, die Privatwirtschaft und die Entwicklungsgemeinschaft zu bieten haben. Deutschland ist derzeit der zweitgrößte Geber des WFP, und die Investition in Innovation wird den Wert unserer finanziellen Unterstützung weiter steigern.”

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte: “Deutschland unterstützt WFP allein in Syrien und der Region 2016 mit der Rekordsumme von 570 Millionen Euro. Aber Nothilfe allein reicht nicht aus.”

“Es wird weiter neue Wege brauchen, wenn wir erreichen wollen, dass auf unserem Planeten niemand mehr Hunger leiden muss. Dafür brauchen wir eine engere Verzahnung der humanitären Hilfe mit der Wirtschaft, der Forschung und der Zivilgesellschaft. Der Innovation Accelerator wird dazu beitragen, neue Technologien oder Geschäftsmodelle zum Wohle von Menschen in Not zu entwickeln”, sagte Steinmeier bei der offiziellen Eröffnung.

Der Innovation Accelerator wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Auswärtigen Amt und dem Bayrischen Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt. Schon heute fördert der Accelerator zwölf innovative Projekte aus WFP-Hilfsprogrammen weltweit und wird dabei stark von Münchens Innovations- und Start-Up-Szene profitieren – aber auch dazu beitragen.

Quelle: http://de.wfp.org/neuigkeiten/pressemitteilungen/wfp-eroeffnet-innovation-accelerator

„PlanB“ – Businessplanwettbewerb für den Bereich nachwachsende Rohstoffe

Den Wandel von einer erdöl- hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft zu schaffen – dazu braucht es vieles, vor allem aber gute Ideen.

Der Businessplanwettbwerb PlanB wendet sich an Existenzgründer, die diese Herausforderung als Chance für ihre Geschäftsidee sehen. Alle Ideen erhalten ein Feedback von Experten.

Die aussichtsreichsten Geschäftsideen gehen in die Coachingphase der zweiten Stufe. Mit Beratung und Wochenend-Intensivworkshops werden die Gründer auf ihrem Weg von der Idee zum Businessplan unterstützt. Dieser wird im Dezember eingereicht, bewertet und beim Finalisten-Pitch im Januar 2017 prämiert. Für die Preisträger gibt es Preise im Gesamtwert von 14.000 Euro, sowie ein Jahr intensives Businesscoaching und Aufnahme in das PlanB-Netzwerk zu gewinnen.

Innovationsberatung “go-Inno”

Kleine Unternehmen und Startups der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks können auch künftig die Leistungen von autorisierten Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen. Die Richtlinie für das Förderprogramm go-Inno (BMWi-Innovationsgutscheine) wurde bis Ende 2020 verlängert.

„Wir wissen, dass es gerade in kleinen Unternehmen und Startups viele gute, manchmal auch sogar außergewöhnliche Ideen gibt. Aber Ideen alleine reichen nicht. Mit qualifizierter und zielgerichteter Beratung wollen wir dabei helfen, dass die Unternehmen ihr Potenzial ausschöpfen und wirtschaftlich erfolgreich sind,“ so Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), in einer Pressemitteilung.
Das Förderprogramm go-Inno fördert externe Management- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen in Unternehmen. Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten erhalten eine Erstattung von bis zu 50 Prozent der Ausgaben für eine externe Beratung zur Professionalisierung des firmeneigenen Innovationsmanagements.
Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter www.bmwi-innovationsgutscheine.de, dem Online-Portal zum BMWi-Förderprogramm „go-Inno“.

Erbschaftssteuerreform

Im Dezember 2014 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die Besserstellung von Firmenerben gegenüber den Erben von Privatvermögen verfassungswidrig ist. Deshalb war eine Erbschaftssteuerreform nötig, die spätestens zum 30. Juni 2016 in Kraft treten sollte. Dem Gesetzentwurf hat der Bundestag erst am 24. Juni 2016 zugestimmt. Demnach bleiben kleinere und mittlere Betriebe auch künftig von der Erbschaftsteuer verschont, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundesregierung. Neu an der Regelung ist, dass dies bereits ab einer Betriebsgröße von fünf Beschäftigten gilt. Bei Vermögen über 26 Millionen Euro gibt es in Zukunft ein Wahlrecht. Die Betroffenen könnten zwischen einer Bedarfsprüfung oder einer Erbschaftssteuer mit einem Abschlag wählen. Bei der Bedarfsprüfung müssten die Erben nachweisen, dass sie nicht in der Lage sind, die Steuerschuld mit ihrem Privatvermögen zu zahlen. Dem Gesetz muss der Bundesrat noch zustimmen, dann wird es rückwirkend zum 01. Juli 2016 Gültigkeit haben.

KfW-Gründermonitor 2016

Jedes Jahr wertet die KfW das Gründungsgeschehen in Deutschland aus und fasst die Ergebnisse im Gründungsmonitor zusammen. Ergebnis für 2015: Die Zahl der Existenzgründer ist um 152.000 (-17 Prozent) auf 763.000 gefallen. Aufgrund der anhaltenden Stärke des Arbeitsmarkts ist die Zahl an Gründungen aus Perspektivlosigkeit um 28 Prozent zurückgegangen. Volkswirtschaftlich bedeutsame Gründergruppen haben sich angesichts des starken Rückgangs allerdings gut behauptet. So fiel die Zahl der “Chancengründer” um 15 Prozent weniger stark, die Zahl innovativer Gründer stieg sogar um 6 Prozent leicht an. Erstmals wurden zudem digitale Gründer erfasst: Sie machen gut 20 Prozent der Gründungstätigkeit aus. Digitale Gründer suchen häufiger als andere Gründer den internationalen Wettbewerb und sind daher eine treibende Kraft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

DIHK Gründerreport 2016

Im Jahr 2015 haben sich erneut weniger Personen bei den Industrie- und Handelskammern (IHKs) zu einer Unternehmensgründung in Industrie, Handel oder den Dienstleistungsbranchen
erkundigt. Die Zahl der Gespräche mit gründungsinteressierten Personen ist deutlich um zehn Prozent auf 205.630 gesunken. Seit 2004 hat sich das Gründungsinteresse nach Aussage des DIHK praktisch halbiert. Mehr zur Lage in der Gründerszene und Handlungsempfehlungen finden Sie im Gründerreport 2016.

Zukunftsatlas 2016

Der Prognos Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Wer liegt im Ranking vorn, wer muss aufholen?
Neu aufgenommen wurde zudem der Digitalisierungskompass 2016. Er zeigt auf, wie fortgeschritten die Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den Regionen ist.

Aktuelle News

Harald Hof bei einer Messe

Hier finden Sie regelmäßig werktags von Montag bis Freitag um Punkt 8 Uhr ausgewählte interessante Informationen (Aktuelle Themen, Veranstaltungen, Messen etc.), die für Sie und Ihr Unternehmen relevant sein können. Diskutieren Sie zu aktuellen Themen mit! Zudem freue ich mich über Ihr Feedback.

Dem Kalender sind die eigenen Aktivitäten zu entnehmen.