Aktuelle News

Harald Hof bei einer Messe

Hier finden Sie regelmäßig werktags von Montag bis Freitag um Punkt 8 Uhr ausgewählte interessante Informationen (Aktuelle Themen, Veranstaltungen, Messen etc.), die für Sie und Ihr Unternehmen relevant sein können. Diskutieren Sie zu aktuellen Themen mit! Zudem freue ich mich über Ihr Feedback.

Dem Kalender sind die eigenen Aktivitäten zu entnehmen.

Schrank, Bücher, Gesetze, Recht, Rechtsprechung

Brexit: Limited in Rechtsform nach deutschem Recht umwandeln

Unternehmen und Existenzgründer, die sich in der Vergangenheit für die Gründung einer „Limited“ entschieden haben, haben nun erweiterte Möglichkeiten für eine Umwandlung in eine Rechtsform nach deutschem Recht. Nachdem der Deutsche Bundestag ein Viertes Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes beschlossen hat, hat dieses auch den Bundesrat passiert. Das Gesetz kann damit unmittelbar am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Mit den neuen Vorschriften soll Unternehmen in bestimmten englischen Rechtsformen, die ihren Sitz in Deutschland haben, ein erleichterter Wechsel in das deutsche Recht ermöglicht werden. Dazu werden die gegenwärtig bestehenden Möglichkeiten für eine grenzüberschreitende Verschmelzung erweitert. So soll es künftig möglich sein, eine Verschmelzung unmittelbar auf eine Personenhandelsgesellschaft vorzunehmen. Dies soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Übergang in eine deutsche Rechtsform erleichtern. Hintergrund des Vorschlags ist, dass Gesellschaften in der Rechtsform der sogenannten Limited („private company limited by shares“) und solche in der Rechtsform der PLC („public limited company“) mit dem Wirksamwerden des Brexits ihre Rechtsfähigkeit als Limited bzw. PLC zu verlieren drohen. Das kann für die Gesellschafter gravierende Folgen haben. Diese können im Ernstfall eine persönliche Haftung der Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen auch für Altschulden der Gesellschaft bedeuten. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland etwa 8.000 bis 10.000 Unternehmen in der Rechtsform einer Limited tätig sind. Mit dem Gesetzentwurf soll diesen Gesellschaften die Möglichkeit gegeben werden, sich unter Nutzung eines Verschmelzungsverfahrens in eine Kommanditgesellschaft (KG) umzuwandeln. Das kann auch eine GmbH & Co. KG oder eine UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG sein. Letztere bietet den Vorteil, dass in der verbleibenden kurzen Zeit bis zum Brexit nicht das Mindestkapital von 25.000 Euro aufgebracht werden muss, das für eine GmbH-Gründung erforderlich ist.

Quelle und weitere Informationen
• Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums www.existenzgruender.de

• Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums www.existenzgruender.de  

Netz, netzwerken, Verbindung, Pfeile

25.01.2019: Beratungs- und Crowdfundingfrühstück

Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München lädt ein zum offenen Beratungsfrühstück in seinem Büro in der Dachauer Straße 114/Leonrodhaus im Kreativquartier. Willkommen sind angehende und etablierte Kreative, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler, die Fragen oder Anliegen zu ihrer Arbeit haben, oder das Team bei Tee und Kaffee einfach einmal kennenlernen wollen. Auch bei Fragen zum Thema Crowdfunding können Sie hier ins Gespräch kommen.

Keine Anmeldung notwendig – einfach spontan vorbeikommen!

WANN:
25. Januar 2018, 9:00 bis 11:00 Uhr

WO:
Kreativquartier, Dachauer Straße 114, Haus 2

Über das Team
Das Kompetenzteam bietet persönliche, kostenlose Beratung in allen Belangen des kreativen Arbeitsalltags: Es unterstützt bei unternehmerischen Herausforderungen, zeigt Chancen und Potentiale auf und hilft wirtschaftliche Perspektiven weiterzuentwickeln. Das Team informiert über die Möglichkeiten der Förderung, Finanzierung, Vernetzung sowie Qualifizierung, berät rund um das Thema Crowdfunding und gibt Tipps zu Verwaltungsverfahren und Anlaufstellen bei Behörden und Verbänden.

Quelle und weitere Informationen
• Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft www.muenchen.de/kreativ
•Veranstaltungskalender des Kompetenzteams
https://kreativ-muenchen-crowdfunding.de/h/veranstaltungen.html

Veranstaltung, Konferenz, Menschen, Austausch, Meeting, Netzwerk, Networking

23.01.2019: Akquise auf Augenhöhe

Das städtische Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft lädt in Kooperation mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern ein. Kundengewinnung durch die direkte Ansprache von möglichen Auftraggebern – das Verkaufen der eigenen Arbeit – ist immer wieder eine Herausforderung, die große Überwindung kosten kann. Wolfgang Frankregt in seinem Vortag eine andere Sichtweise an: Verkaufen nicht als „Bewerber“, sondern als selbstbewusster Partner auf Augenhöhe. Mit konkreten Anregungen lädt er ein, vom Wert der eigenen Arbeitauszugehen und das Thema Akquise neu zu denken. Der Vortrag wird in in Kooperation mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern angeboten.

Wann und Wo
17.00 Uhr Führung Galerie Handwerk
18.00 Uhr Vortrag, großer Saal Handwerkskammer für München und Oberbayern, Max-Joseph-Straße 4, 80333 München

Über das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft
Hier finden professionelle Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Kreative bei der Stadt fachkundige Unterstützung und Beratung. Das Team hilft mit Tipps zur Qualifizierung und zur Finanzierung Ihrer Vorhaben, Hinweisen zu Verwaltungsverfahren und Anlaufstellen bei Behörden und Verbänden, vorübergehenden Raumangeboten und bei der Vernetzung.

Quelle und Informationen
• Anmeldung, Anfahrt, Veranstaltungen http://www.kreativ-muenchen-crowdfunding.de
• Mehr über das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft erfahren www.kreativ-muenchen.de

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DIHK Nachfolgereport 2018 ist erschienen

Die Sorgen des Mittelstands um die Unternehmensnachfolge nehmen weiter zu. Im Jahr 2017 haben sich 6.674 Senior-Unternehmer/innen an die IHK gewandt, ein abermaliger Rekord in der Historie des DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge seit 2007. Mit 47 Prozent hatte fast jeder zweite Unternehmer zum Zeitpunkt der Beratung noch keinen passenden Nachfolger in Sicht, ebenfalls ein neuer Höchststand. Von den beratenen potenziellen Nachfolgern hatten sogar 70 Prozent zum Zeitpunkt der Beratung noch nicht das passende Unternehmen gefunden, auch das ein neuer Rekord. 

Für hohe Verunsicherung sorgen weiterhin die nach wie vor nicht geklärten Fragen bei der Anwendung des neuen Erbschaftsteuerrechts. Mittlerweile berichten 25 Prozent der potentiellen Nachfolger in der IHK-Beratung, dass die Unsicherheit bei der Anwendung des neuen Erbschaftsteuerrechts die familieninterne Nachfolge erschwert – so viel wie noch nie seit Erhebung dieser IHK Statistik.

Das Unternehmertum hat ohnehin derzeit in Deutschland keinen leichten Stand. 18 Prozent der von den IHKs beratenen älteren Unternehmer würden sich heutzutage nicht mehr selbstständig machen. Mehr als 1.000 Alt-Inhaber, deren Unternehmenzur Nachfolge anstehen, vertraten im Jahr 2017 diese These. Vor allem der Fachkräftemangel und die zunehmende Bürokratie führen laut IHK-Experten zu dieser negativen Stimmung vieler Senior-Unternehmer. 

Lichtblick: Die IHKs verzeichnen steigendes Interesse an Themen der Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge. So nahmen deutliche 14 Prozent mehr Senior-Unternehmer und Nachfolgeinteressenten an IHK-Nachfolgetagen, -Seminaren und Beratungen teil, insgesamt 23.501. Damit wirkt sich auch die kontinuierliche Arbeit der IHKs aus, für die Herausforderungen und Chancen der Unternehmensnachfolge zu sensibilisieren. Frauen stellten im Jahr 2017 ein Viertel aller Interessenten an der Übernahme eines Unternehmens – ein Rekordwert. 

Dringender Handlungsbedarf besteht in punkto Erbschaftsteuer. Viele Unternehmen müssen mit Mehrbelastungen rechnen. Doch es ist derzeit kaum möglich, betriebswirtschaftlich sichere Szenarien auszuarbeiten. Jetzt liegt eine Richtlinie zum Umsetzung auf dem Tisch. Politik und Behörden müssen nun mit Hochdruck an einer mittelstandsfreundlichen Umsetzung des neuen Erbschaftsteuerrechts arbeiten. Zwei Jahre nach der gesetzlichen Neuregelung brauchen die Unternehmen endlich eine praktikable  und mittelstandsfreundliche Anwendung.

Aber auch auf anderen Feldern muss die Politik für Entlastung sorgen. So haben die Belastungen durch Bürokratie überhandgenommen. Es ist dringend spürbarer Abbau erforderlich. Die Politik sollte deshalb rasch die Eckpunkte eines Bürokratieentlastungsgesetzes III fixieren und umsetzen. Auch bei der Wegzugsbesteuerung und bei der Grunderwerbssteuer müssen Belastungen reduziert bzw. vermieden werden. 

Mehr Informationen:
Zum DIHK-Nachfolgereport 2018

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Berufs- und Lebenserfahrung sind eindeutig Pluspunkte bei Unternehmensnachfolge

Keine Unternehmensübertragung gleicht der anderen. Schon allein, weil immer mehrere Personen daran beteiligt sind. Hinzu kommen Größe, Branche und Zustand des Unternehmens. Und nicht zuletzt gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, den Wechsel auf dem Chefsessel ganz individuell zu gestalten. Mit der nexxt-change Unternehmensnachfolgebörse werden nicht nur nachfolgeinteressierte Unternehmer und Existenzgründer – kostenfrei – zusammengeführt, sondern auch Praxisbeispiele geliefert.

Mehr Informationen: www.nexxt-change.org

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Neues Crowdfunding-Portal für München

Das neue Crowdfunding-Portal für München ist jetzt online gegangen: www.crowdfunding-in-muenchen.de Unter Federführung des Referats für Arbeit und Wirtschaft in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft und der Stadtsparkasse München werden hier Angebote und Veranstaltungen zum Thema Crowdfunding in München gebündelt dargestellt. Die Crowdfunding-Szene in München wächst und damit auch das Angebot an Beratung, Workshops, Events und Fördermöglichkeiten. Seit März 2018 läuft bereits das bundesweit erste städtische Förderprogramm zur Unterstützung von kreativen Dienstleistungen für Crowdfunding-Kampagnen (www.muenchen.de/crowdfunding), das ab sofort um das Co-Funding-Programm Munich Crowd der Stadtsparkasse München ergänzt wird (www.sskm.de/munichcrowd). Erstmals akzeptiert eine Hausbank Crowdfunding als Marketing- und Finanzierungsbaustein und ermöglicht bei einer erfolgreichen Kampagne die Verknüpfung mit klassischen Gründungsdarlehen. Gründer haben somit die hervorragende Möglichkeit, die Marktfähigkeit ihres Geschäftsmodells zu beweisen und damit eine bessere Ausgangsposition für eine Finanzierung zu erreichen. Die Entscheidung über einen Kredit trifft somit nicht mehr allein die Bank sondern die Crowd wird hier zu einem frühen Zeitpunkt mit einbezogen. Crowdfunding (reward-based) bietet Gründern und jungen Unternehmen ein innovatives, unabhängiges und effektives Instrument zur Gewinnung von Kunden, Kapital und Feedback zum Geschäftsmodell. Schauen Sie mal rein: www.crowdfunding-in-muenchen.de

Netz, netzwerken, Verbindung, Pfeile

27./28.04.2019: Messe der Jungunternehmer 2019 in Fürstenfeldbruck

Die Messe der Jungunternehmer ist eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderung und des Wirtschaftsbeirates des Landkreises Fürstenfeldbruck mit Unterstützung der IHK für München und Oberbayern sowie der Kreishandwerkerschaft Fürstenfeldbruck. Wenn Ihr Unternehmen vor maximal fünf Jahren gegründet wurde, sind Sie herzlich eingeladen, sich hier zu präsentieren. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: Einem Workshop am 29. März und einer zweitägigen Messe in den Räumen des Landratsamtes Fürstenfeldbruck am 27./28. April 2019. Der Workshop soll Ihnen bei der Vorbereitung der Messe helfen. Die besten drei Aussteller werden ausgezeichnet. Auf der Messe haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen auf Landkreisebene werbewirksam vorzustellen. Treten Sie mit hiesigen Unternehmen, aber auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Kontakt und knüpfen Sie neue interessante Geschäftsbeziehungen. Insbesondere am zweiten Messetag werden wir die Synergien zum Marktsonntag in der Stadt Fürstenfeldbruck nutzen.

Mehr Informationen (Anmeldeflyer)